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Reisebericht Umbrien '05



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Alora i ragazzi,
heute waren wir nun auf der offiziellen Tour durch Narni. Das heißt, eigentlich waren es sogar 2 Touren, einmal Vormittags eine Stadtführung und nach kurzer Erholung noch eine Führung durch den Untergrund am Nachmittag.

Doch besser, ich erzähle von Anfang an…

Etwas später (also ca. 1. Stunde) als verabredet, wurden wir von Giuglia (wieder eine der Damen von Linguadue, kannten wir aber bis jetzt noch nicht) und 2 Lehrern aus Narni in der Scuola Edile abgeholt und haben uns auf die ca. 20 minütige Autofahrt Richtung Narni begeben. Dort haben wir dann auch erst halt gemacht, als wir bereits auf dem Gipfel des Berges waren und nur noch La Rocca sich über uns auftürmte. Eine Besichtigung war zu diesem Zeitpunkt jedoch leider nicht möglich. Nachdem wir also von außen ein paar hübsche Bilderchen geknipst hatten, sind wir runter in die Stadt gefahren, wo die eigentliche Führung begann. Im wesentlichen gab’s eine Kirche, eine Kirche und noch eine Kirche, ach und dann noch einen Dom zu sehen. Die Reste eines Klosters nicht zu vergessen. Für gerade mal rund 20.000 Einwohner scheint mir die Quote an Gotteshäusern doch ein wenig hoch.
Dennoch hatte natürlich jedes dieser Gebäude etwas ganz besonderes zu bieten. Aber viel schöner waren eigentlich die vielen engen, verwinkelten Gassen durch die wir uns auf der Tour geschlängelt haben. Die beiden Lehrer hatten durchaus eine Menge über Narni zu erzählen, auch wenn leider nicht alles davon bei uns angekommen ist, da Giuglia noch nicht ganz soviel Erfahrung als Dolmetscherin hat, wie Sabrina oder Enza. Wenn man allerdings ganz besonders gut aufgepasst hat, hat man sogar schon das eine oder andere Wort auf Italienisch verstanden…

Zum (relativ späten) Mittagessen sind wir dann noch mal in die Scuola Edile zurück gefahren, wo eigentlich alle sich auch gleich nochmal zu einer kleinen Siesta hingelegt haben. Das erneute Aufstehen knapp 2 Stunden später fiel dann auch entsprechend schwer, war aber zum Glück nicht umsonst, da Enza uns pünktlich abholte. Diesmal ging es in den Narni Underground. Zugegeben, im Vergleich zu dem was uns Enza angepriesen hatte, war das Ganze eher ernüchternd klein und auch gar nicht so underground. Wohl eher wie ein etwas größerer Keller.
Dennoch gab es einiges Interessantes zu sehen, wie z.B. einen Raum der 2 Jahrhunderte für die Inquisition genutzt wurde und den sie zur Erheiterung der Touristen wieder mit den originalen Folterinstrumenten bestückt hatten. Darüber hinaus durften wir das angeblich einzige erhaltene Verließ von Gefangenen der Inquisition betreten. Nun ja, immerhin eine Zelle.
Die jedoch war dafür mit den ‘Graffitis’ der Insassen aus mehreren Jahrzehnten übersäht und wenn man sich der Botschaften an den Wänden etwas genauer angenommen hat, war schnell klar: Dort waren Freimaurer inhaftiert. Spannende Geschichte.

Anschließend ging es noch in eine alte Kirche, die zwischenzeitlich als Stadtbibliothek genutzt worden war (warum nicht, gibt ja noch genug andere Kirchen!) und bei deren Umzug man auf einige versteckte Kammern gestoßen ist. Unter anderem ein Massengrab, das wahrscheinlich aus der Zeit stammt, in der deutsche ‘Landsmänner’ zuerst Rom und auf dem Rückweg auch noch Narni verwüstet haben. Das ist übrigens ein sehr typischen Phänomen - hier wurden verdammt viele Gemeinden schonmal von den deutschen Barbaren verwüstet. Zumindest erzählt man sich das so, auch wenn die meisten davon wohl bezahlte Söldner gewesen sind.

Nun denn, nach unserem Stadtrundgang sind wir dann wieder zurück und haben erstmal fürs Abendessen eingekauft. Heute war ich mal wieder Küchenchef und diesmal gab’s Zwiebel-Sahne-Schnitzel. An dieser Stelle nochmal Danke an Mama für das Rezept. Auch ohne die originalen Zutaten ist es ziemlich lecker geworden.

Anschließend war ich mit Julia noch mal auf dem Fete de l’Unitat - eigentlich wollte auch Giuglia mitkommen um ein bisschen Deutsch zu üben, doch dann war sie schon zu müde…
Heute abend gab es dort eine ziemlich gute Show, wo die lokalen Tanzstudios und Vereine ihr Können präsentiert haben, welches durchaus beachtlich war. Wir haben Salsa, Rumba, Mambo, Ballet, Modern Dance, JazzDance, Jive und noch eine Menge mehr gesehen und egal ob die Tänzer 6 oder 26 Jahre alt waren - alle haben eine ausnahmslos professionelle Darbietung hingelegt.

An dieser Stelle nun werde ich den Tag beenden und mich zu Bette begeben. Liebe Grüße an alle.
Marcus


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Soo… scheint so als hätte ich einiges nachzuholen. Nach den Wirrungen vom Wochenende haben wir jetzt erstmal wieder Klarschiff gemacht und den Kurs neu angepeilt. Will heißen: Seit Montag wird gearbeitet (oder zumindest davon gesprochen)!

Am Montag haben wir uns nämlich mit Guglio von der Schulverwaltung in Narni getroffen und er hat uns erklärt was für ein Projekt wir für Narni machen sollen. Ende des Jahres kommt nämlich der Kinofilm “Der König von Narnia” raus und obwohl der Film, bzw. der zugrunde liegende Roman, eigentlich gar nicht soviel mit dem realen Narni zu tun hat, will die Stadtverwaltung dieses Ereignis nutzen um international das Image von Narni aufzubessern, oder die Stadt überhaupt erstmal ins Gespräch zu bringen.

Dazu haben sie sich einen Schülerwettbewerb ausgedacht, bei dem die Schüler anhand von Bildern Bezüge zwischen der fiktiven Erzählung und dem realen Narni herstellen sollen. Sie sollen sozusagen die Szenen aus dem Roman in die Kulisse von Narni einbetten.
Nun ist es an uns, diese Bilder vorzubereiten.
Wir sollen also unsere Impressionen von Narni zunächst erstmal fotografisch festhalten und die Bilder anschließend bearbeiten um ihnen eine Art mystisches Flair zu geben. So jedenfalls habe ich das verstanden…

Nun gut, nachdem wir das also geklärt hatten, war es schon wieder Zeit mit den Vorbereitungen fürs Abendessen zu beginnen. Ich war mal wieder Küchenchef und diesmal gab’s anständig Chili con Carne. Obwohl es in Italien ziemlich schwierig ist die geeigneten Zutaten zu finden (nicht mal im größten Supermarkt gibt es anständige Chili-Bohnen), war es zum Schluß ziemlich lecker geworden.

Anschließend sind Herr Schapp und ich nach Narni gefahren um uns schonmal einen ersten Eindruck für unser kommendes Projekt zu verschaffen. Narni ist eine mittelalterliche Stadt, die ihre Blütezeit zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert hatte. Sie liegt an der Straße zwischen Rom und Florenz und über ihr thront eine alte Burg. Narni wurde während des 2. Weltkriegs kaum zerstört, daher ist der Stadtkern mit seinen Häusern und Gässchen immer noch nahezu mittelalterlich, was sich scheinbar auch auf den Lebensstil der Narnesi ein bisschen auswirkt.
Jedenfalls sind wir ca. 2 Stunden lang durch diese Gassen den Berg rauf und runter gekrochen und haben versucht ein paar schöne Bilder zu schießen, bis uns dann kurz nach Mitternacht endgültig die Lust verlassen hatte und wir wieder zurück gefahren sind.
Wieder in der Scuola Edile angekommen, erwarteten uns schon unsere Berliner Freunde in einem schwer angetrunkenen Zustand, so war also bis kurz vor 2 nicht an Schlaf zu denken, da die Jungs lauthals nach Aufmerksamkeit und Zuneigung geschriehen haben. Das wäre jedenfalls meine Interpretation ihres Verhaltens…

Mittlerweile haben wir es also Montag morgen und schon wieder höre ich unsere Bauarbeiter als ich die Augen öffne. Wie sie es geschafft haben, um halb 8 wieder fröhlich am Frühstückstisch zu sitzen, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben.

Nun denn, gegen 9 haben auch wir es dann zu Tisch geschafft und nachdem sich alle für den Tag gestärkt hatten, wanderten wir ein weiteres Mal in Richtung Linguadue um wieder ein bissel mehr Italienisch zu lernen. Diese Stunde war schon um einiges mehr advanced, da Sabrina uns unbedingt beibringen wollte, wie wir ganz spontan und locker eine hübsche Italienerin zum Abendessen einladen können.
Ich fürchte jedoch, dass ich mir das nicht so schnell merken konnte - da werde ich wohl ein wenig üben müssen… ;-)

Für den Nachmittag steht Bartolino auf dem Programm. Dort werden wir eine moderne Ölmühle besichtigen. Mal sehen wie groß die Unterschiede zum traditionellen Verfahren sind.

Gerade zurück von Bartolino…

Also, außer dass die Produktionsanlagen wesentlich technischer aussehen und den ganzen Prozess wesentlich schneller, effizienter und sauberer erledigen, hat sich an der Art und Weise wie man hierzulande Olivenöl herstellt tatsächlich nicht viel geändert. Wiedermal wurden wir darauf hingewiesen, dass das Umbrische Öl besonders gut ist, aufgrund der Wachstumsbedingungen die die Pflanzen hier vorfinden. Wenn also das nächste Mal jemand Olivenöl kaufen geht, achtet auf das Zeichen D.O.P auf der Verpackung. Das ist sozusagen das höchste Gütesiegel für italienisches Olivenöl und die Flasche kommt dann mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit mitten aus Umbrien. Wir durften natürlich gleich eine Kostprobe nehmen und zwar in Form von Bruschetta (spricht sich Brusketta). Allerdings gibt es hier neben der in Deutschland ebenfalls bekannten Variante mit Tomatenaufstrich auch die einfache Art: getoastetes Weißbrot mit Olivenöl übergossen und fertig. Mit dem hiesigen Öl ist das sogar richtig lecker.

Apropos lecker, heute abend standen tolle Wraps auf dem Speiseplan.

Morgen machen wir dann einen offiziellen Ausflug nach Narni und lassen uns auch durch ein System unterirdischer Höhlen und Gänge unter der Stadt führen. Das wird bestimmt spannend.

Bis dahin, liebe Grüße,
der Marcus.


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Wie fange ich damit nur an? Also zunächst einmal sollte Isa gestern nicht die einzige bleiben die sich verletzt hat, vielmehr ist der Tag sozusagen zu unserem Victims Day geworden…

Nachdem Abendessen sind wir nämlich nochmal fröhlich losgezogen in Richtung Fete de l’Unitat und nachdem wir nach einiger Zeit einigermaßen angeheitert waren, wollten wir mal etwas in die Tat umsetzen, von dem uns Herr Schapp schon beim ersten Mal aufm Fete erzählt hat. Wir wollten Trampolin springen. Dort gab es nämlich ein recht großes.

Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir jedoch noch nicht, dass besagtes Trampolin zum einen offenbar etwas ungünstig konstruiert und zum anderen nicht für Personen unserer Größe geeignet war. Da uns allerdings auch niemand darauf hinweisen wollte, haben es 4 von uns versucht…

Fazit: Alle 4 (ja, auch ich) werden sich wohl in den nächsten Tagen noch davon erholen müssen. Am schlimmsten hat’s die Jule erwischt, hat sich fast einen Zahn ausgeschlagen und musste heute morgen dann auch gleich erstmal zum Doc sich das richten lassen, jetzt darf sie bis Freitag nichts kauen. Lars (der größte von uns) ist gleich mal bis zum Boden durchgesackt und hat sich ne dicke Beule am Steißbein geholt. Alex hat sich sein eigenes Knie gegens Kinn gehauen, aber da hat er ziemlich Glück gehabt, tut nur ein bissel weh und ist sonst nichts weiter passiert. Tja und ich? Ich hab mir ne schöne Beule am Kopf geholt und ein paar Kratzer dazu, als ich bei ner ungünstigen Landung mit dem Kopf zwischen Trampolin-Netz und äußere Abpolsterung gerutscht bin. Sieht erstmal ein bissel übel aus, müsste aber eigentlich ganz schnell wieder verschwinden.
Wie Jule denn beim Zahnarzt erfahren hat, scheint dieses Trampolin dort schon recht bekannt zu sein, selbst ein Kind vom dem Arzt hat sich dort schonmal 2 Zähne ausgeschlagen. Jetzt sind wir gerade am überlegen, ob das Ding vielleicht von der Ärztekammer gefördert wurde um die Konjunktur ein wenig anzukurbeln.

Na wie auch immer, beim Frühstück mussten wir zum Teil schon mächtig drüber lachen, nur Jule wird sich wohl nicht so über ihr Essen in den nächsten Tagen freuen…


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… und erstmal schön lange ausgeschlafen. Aber immer noch nicht so lange wie zu Hause üblich. Nach einem leckeren Frühstück nochmal über gestern nachgesonnen. Die Party gestern abend verlief eher sehr gemütlich, nach Grillen und Schlammbowle haben wir uns am Lagerfeuer noch ein bissel Knüppelteig zurecht gemacht, doch schon gegen Mitternacht sind die meisten in Richtung Bett verschwunden. Bis auf zwei: Die sind nochmal losgegangen Richtung Fete de l’Unitat (Pressefest) und haben auf dem Rückweg wohl schon ein paar Italiener kennengelernt, die sie dann zum Glück auch hier abgesetzt haben. Den Erzählungen nach, wären sie dazu alleine wohl nicht mehr im Stande gewesen ;-)

Immerhin hat sich auf diesem Wege die Adresse einens netten Pubs dem Gruppenwissen ergeben. Mal sehen wo es heute abend hingeht?
Aber bis dahin ist ja noch ein bissel Zeit. Jetzt heißt es erstmal, andiamo al’iperstore, denn der Wochenendeinkauf ist fällig. Anschließend tragen wir uns mit dem Gedanken, mal an den nahegelegenden See zu fahren und die Wasserqualität zu überprüfen. Da das ganze jedoch einen kleinen Obolus erfordert, muss das erstmal in der Gruppensitzung durchdiskutiert werden.

Mittlerweile ist es Abend geworden…

… und die Sache mit dem See war sozusagen ins Wasser gefallen, soll aber morgen nochmal angegangen werden. Dafür haben wir hier heute noch deutsche Verstärkung bekommen. 6 Bauarbeiter aus Berlin, die hier ne kleine Umschulung machen um dann eventuell einen Job zu finden und hier zu bleiben. Bin ja mal gespannt wie wir mit denen zurecht kommen.
Und noch was ist passiert: Heute hat sich nämlich eins der Gitter im Boden vor der Haustür gelöst und das tragischerweise auch noch in dem Moment wo die Isa genau drauf stand. Das ging erstmal gut einen Meter abwärts. Glücklicherweise ist sie mit ein paar Schürfwunden und blauen Flecken glimpflich davon gekommen. Weh tut’s natürlich trotzdem…

Demnächst soll denn das abendliche gekoche losgehen, den Speiseplan findet ihr auf dem Gruppenblog (Hihi, immer diese Werbung *G*) und dann geht’s heute wieder zum Fete de l’Unitat! Jeppa!

Bis dahin, der Marcus.


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Heute geht es alles sehr gemächlich zu Gange. Das liegt zum einen einer kleinen Fete von gestern abend (wo wir in Alex Geburtstag reingefeiert haben, obwohl die eigentliche Party ja erst heute abend stattfinden soll… *g*) und zum anderen daran, das heute Vormittag ein sehr diffuser Punkt auf unserem Arbeitsplan stand. Da hieß es nämlich: Projekteinteilung und Arbeitsvorbereitung. Nun gut, da wir erst am Montag so richtig Informationen bekommen, gabs da nicht allzuviel zu besprechen…

So ließen wir uns also mit dem Frühstück gut Zeit, haben erstmal den redaktionellen Teil für unsere Doku von gestern nachgeholt und anschließend unsere ganz persönlichen Wasserfestspiele auf der Terasse veranstaltet. Dann ein kleiner italienischer Mittagssnack (in meinem Fall: Panino mit Prosciutto, Mozarella, Basilico und Oglio) und jetzt schreib ich gerade diese Zeilen bevor ich mich zu einer kleinen Siesta niederlasse.

Ich habe gerade nochmal den Wetterbericht durchgesehen und die nächste Woche scheint dann auch etwas weniger sonnig und etwas kühler zu werden. In Anbetracht der Tatsache, dass wir dann auch mit der Arbeit beginnen sollen, vielleicht gar nicht so schlecht. Heute Nachmittag werden wir mit unserem hiesigen Italienisch-Unterricht beginnen, na da bin ich ja mal gespannt… (Herr Schapp möchte die ganze Geschichte mit dem Singen Italienischer Schlager auflockern… *räusper* Am besten ihr erwähnt die ersten Wochen nach meiner Rückkehr nichts davon, sonst fang ich vielleicht noch an drauf los zu trällern).

Mehr zum heutigen Tage gibt’s dann sicherlich später ;-)

Und nu isses schon später *g*. Ja, also der Italienisch-Kurs war ganz nett, auch wenn es nicht viel Neues gab. Aber die meisten hatten die Auffrischung und Wiederholung von dem was wir in Deutschland schon gelernt hatten auch bitter nötig. Sabrina hat sich jedoch als sehr fordernde Lehrerin erwiesen. Einer aus meiner Gruppe, der Lars, konnte zu Hause aus erkältungstechnischen Gründen nicht alles vom Kurs mitnehmen, aber Sabrina hatte ihn heute bestimmt eine Viertelstunde im Schwitzkasten bis er endlich alles auf Italienisch gesagt hat, was sie wollte. Noch mehr Ansporn für mich, gut aufzupassen…

Ach ja, die Schlager… also ‘Azzuro’ haben wir zumindest schon mal angehört und den Text gelesen. Gesangsproben gibt’s dann vielleicht später am Abend?!

Anschließend gab es denn noch einen kleinen Stadtbummel, ein weiteres Mal die zentrale Via Shopping rauf und runter, und nun sitzen wir schon wieder in unserer Scuola Edile und werden demnächst anfangen zu Grillen. Das ist auch gut so, denn mein Magen knurrt bereits.
Sobald das Essen gesackt ist, wird dann die Geburtstagsbowle verkostet und mal nachgesehen, was sich hier so an Party-Stimmung auftreiben lässt.
Liebe Grüße.


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Buongiorno i amici,
es wird wieder mal Zeit für das Wort zum Tage. Heute hat sich die Landschaftserkundung nach außerhalb von Terni verlagert. Wir haben nämlich die Cascata delle Marmore (die Marmor-Wasserfälle?!) besucht. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, sollen dass die berühmtesten Wasserfälle in Italien sein. (Mehr Infos dazu) Man kann sie jedoch nur zu bestimmten Zeiten bewundern, da der einspeisende Fluss den Rest des Tages zum Zwecke der Energiegewinnung umgeleitet wird. Aber umso länger ich in Italien verweile umso vertrauter wird mir dieser ambivalente mit den Schönheiten des Landes.

Da wir jedoch zur rechten Zeit da waren konnten wir die Wasserfälle durchaus bewundern, wir sind sogar den ganzen Weg nach oben gekraxelt. Früher hab ich immer nicht so recht verstanden, wozu man sich die Mühe macht, als mir andere davon erzählten, aber ich denke mittlerweile kann ich das nachvollziehen. Auf halber Höhe, war sogar durch den Felsen ein Tunnel bis an den Fall heran geschlagen worden an dessen Ende man eine erfrischende Dusche genießen konnte. Genau richtig in der Mittagshitze! Neben der Erfrischung scheine ich mir in diesen Stunden auch noch etwas anderes geholt zu haben, nämlich einen Sonnenbrand, zum Glück nur einen leichten…

Nachdem wir dann wieder runtergelaufen waren und uns kurz gestärkt haben (und natürlich auch einen Blick in den ‘Tourist-Shop’ geworfen haben: bester Vergleich Polenmarkt…), sind wir weitergefahren zu einer alten Ölmühle, vermutlich aus dem 17. Jahrhundert und bis vor 55 Jahren noch in Betrieb gewesen. Hier wurde uns erklärt wie man auf traditionelle (und hierzulande immer noch übliche) Weise das besonders gute umbrische, kaltgepresste Olivenöl herstellt. Darüber hinaus hatte der gute alte Silvano in der Mühle auch noch ein kleines Museum zum Thema ländliches Leben in den letzten Jahrhunderten in Italien eingerichtet. Alles sehr interessant und schön anzusehen, wenn nicht die Füße schon so weh getan hätten.

Und danach gabs dann noch eine Station, als wären wir ohne unsere Siesta nicht schon maulig genug gewesen. Doch die angesteuerte älteste inneritalienische Abtei war sogar ganz nett anzuschauen. Ein paar super-berühmte und ganz besonders wertvolle Fresken die das alte und neue Testament zeigen und sogar noch hundert Jahre älter sind, als die von dem Typen in Assisi. Aber die werden wir uns irgendwann trotzdem nochmal anschauen.
Direkt neben dieser Abtei hat sich im ehemaligen Klosterbau ein besonders abgeschiedenes und ruhiges 5 Sterne Hotel eingenistest, auch nicht schlecht.

So, nun war es aber mal langsam wieder genug mit dem Rumgefahre in der Region und wir haben uns endlich zu einer überaus verspäteten Siesta in unsere Räumlichkeiten aufgemacht. Anschließend gabs dann noch einen Großeinkauf und dann hab ich mich erstmal in die Küche gestellt und mit der Hilfe von Alex und unserem Lehrer die anderen 7 bekocht. Scheint sogar einigermaßen gelungen zu sein.

Demächst wollen wir nochmal losziehen, denn hier in Terni hat heute das 2-wöchige Pressefest begonnen und das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen ;-)

Sagte ich demnächst? Jetzt geht’s los! Na dann mal bis später…

Und zurück sind wir wieder…
Junge, junge, da ist ganz schön was los hier in Terni. Das Pressefest erstreckt sich über fast 2 Straßenzüge und bietet allerlei Werbestände, Musikpavillions, Rummelbuden und eine riesige Tanzfläche auf dem Vorplatz der kleinen Kirche, wo die Italiener von Jung bis Alt Gruppen- oder Partnertänze hinlegen. Sehr nett.
Da unser guter Alex in dieser Nacht 22 geworden ist, haben wir uns dann zu um 12 in den Park um die Ecke zurückgezogen und 3 Flaschen Spumante geköpft, die wir vorher in der Schiessbude als Preise einkassiert hatten. Später verzog sich das Gelage dann noch in Richtung Scuola Edile, aber das habe ich denn mehr gehört als erlebt, da ich den Kopf schon unters Laken gesteckt hatte.

Okay, soviel noch zu den Ergänzugen, jetzt muss ich auch noch ein paar Bilder hochladen…
A presto!
Der Marcus

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