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Reisebericht Umbrien '05



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Ich denke, dass ich in den letzten knapp 4 Wochen hier einiges über Italien, die hiesigen Gewohnheiten und über Besonderheiten der Italiener gelernt habe.

Einige dieser Erkenntnisse möchte ich euch hier noch einmal zusammenfassen (alle werden mir wohl leider nicht mehr einfallen…).

Italiener trinken kaum Alkohol, selbst den geliebten Vino rührt der durchschnittliche Italiener nur am Wochenende an. Übrigens trinkt man zu Nudeln, Fleisch und Fisch Wein und zu Pizza stets Bier. Wenn man hier abends ausgeht und ein kleines Bier bestellt, bekommt man nicht die gewohnten 33cl sondern etwa 15cl, 33cl sind dann ein großes Bier und kosten im Durchschnitt über 3,50 Euro.

Junge Menschen sind hier noch nicht ganz so nacht-aktiv wie daheim, was meine Eltern bestimmt sehr freuen würde. Die Italiener um die 20 Jahre, die wir kennengelernt haben, mussten sich stets allerspätestens gegen 2 Uhr auf den Heimweg machen, vorausgesetzt sie wurden nicht wie üblich von den Eltern abgeholt (was dann kurz nach 1 Uhr gewesen wäre).

Auch zu Hause ausziehen ist für junge italienische Leute ein ziemliches Problem. Normalerweise geht das nur, wenn man plant in der Ferne zu studieren oder mit seinem/seiner Verlobten zusammen zu ziehen. So kommt es denn, das zum Einen viele Italiener noch mit 50 bei Mama wohnen und zum Anderen, dass Sabrina und Emanuele wahrscheinlich die einzige WG in Terni haben.

Straßenverkehr in Italien. Fahrbahnmarkierungen, Verkehrsschilder und sonstige Vorschriften sollte man hierzulande keinesfalls als verbindlich,sondern mehr als “Empfehlung” betrachten, immer vorausgesetzt natürlich, man hat auch ein italienisches Kennzeichen am Fahrzeug. Übrigens heißt es die Fiat und die Ferrari (und ich meine nicht den Plural).

An dieser Stelle lege ich erstmal eine Pause ein, aber es gibt noch viele weitere Erkenntnisse die ich noch ergänzen werde, sobald sie mir wieder eingefallen sind.
Ansonsten muss ich sagen, dass sich dieser Trip definitiv gelohnt hat. Wir haben viel erlebt und gesehen, und mein Horizont wurde sicherlich nicht nur in kulinarischer Hinsicht erweitert.
Ich habe heute auch nochmal finanziell durchgerechnet, inklusive der Anzahlung und aller Spesen ist die Sache mit Sicherheit unschlagbar günstig ausgegangen. Selbst für nur eine Woche Urlaub habe ich bisher stets mehr ausgegeben. Aber natürlich war das hier ja auch nicht nur Urlaub! ;-)

Ach ja, vielleicht sollte ich noch was zu unserer Präsentation sagen. Wir durften sie gleich 2x halten, vor verschiedenen Lehrern und anderen Personen die an diesem Projekt beteiligt waren, jeweils in der Begleitung von mindestens 2 Schulklassen. (Einmal Grundschüler so um die 7-8 Jahre und einmal Mittelschüler so um die 12-14 Jahre.)
Alles in allem ist die Sache erstaunlich glimpflich ausgegangen, und das obwohl erst heute morgen noch die letzten Sachen zusammen geschnippelt worden waren, die Präsentation eine Stunde früher(!?!) als geplant anfing und wir bei der Technik-Probe noch schnell den Mikrophonverstärker haben durchbrennen lassen.

Obwohl die Kids nicht gerade unsere geplante Zielgruppe waren und wir einen Großteil der Präsentation genutzt haben um uns selbst anständig zu feiern, haben alle tapfer durchgehalten und zum Schluss gab es sogar das eine oder andere Wort voller Lob.

Jaha, so war das hier in Italien. Machts gut, bis zum nächsten Mal.
Der Marcus


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…und möglicherweise meine letzte Nachricht aus Italien. Jedenfalls in der Hoffnung, dass wir den morgigen Tag nochmal ganz genießen, werde ich jetzt erstmal davon ausgehen.

Das unsere Präsentation am Donnerstag stattfindet war eine Erfindung unseres Lehrers um uns ein wenig anzutreiben, tatsächlich findet sie nun morgen früh um 9.30 Uhr statt. Sogar gleich 2x vor verschiedenem Publikum. Wirklich Lust habe ich eigentlich nicht mehr, aber nun ja, jetzt ziehen wir das auch noch durch.

Gestern und heute jeweils bis nach 1 Uhr nachts vorm Rechner gesessen, aber zum Glück blieb der Kaffeemißbrauch aus, deswegen geht’s mir einigermaßen gut. Ich brenn gerade noch alles auf DVD und dann werde ich glückselig ins Bett fallen; hoffentlich träume ich dann von der Ansprache die ich angeblich morgen noch von mir geben soll. Au weh.

Ich hab den Flash-Trailer, der als Visualisierung unserer Projektarbeit gedacht ist, mal für euch hochgeladen. So aus dem Konzept gerissen, ist die Wirkung sicher etwas nüchtern, aber immerhin der Beweis, dass wir tatsächlich gearbeitet haben!
[Jetzt öffnen] (Am besten mit Rechtsklick und dann ‘Ziel speichern unter…’)

Na dann, ich grüße auf diesem Wege nochmal all meine fleißigen Leser (die in letzter Zeit ziemlich kommentar-faul gewesen sind! *g*) und wenn alles klappt, betrete ich am Samstag morgen kurz vor 11 wieder deutschen Boden. Ciao!


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Nein, das ist kein Slogan der hiesigen Linken, sondern banale Realität… zumindest wenn es um gestern, heute und (wahrscheinlich auch) morgen geht. Schon heute morgen nach dem Aufwachen habe ich mir den Laptop ins Bett geholt und sozusagen sprichwörtlich vor dem Aufstehen angefangen was für mein Projekt zu tun. Zum Mittagessen hat es mich dann aber doch aus den Federn getrieben und danach war dann die einzige Pause des Tages kurz vor dem Abendessen, als ich mir gemütlich einen Film angesehen habe um wenigstens mal 2 Stunden passiv zu verbringen.

Jaja, so war das heute. Erst jetzt, kurz vor Mitternacht heißt es endlich: “Genug für heute!” Zumindest ging heute aber noch alles harmlos über die Bühne; noch keine Spur von sich stapelnden Espresso-Tassen und/oder Süßigkeiten. Mal sehen wie das morgen wird…

Dummerweise steht für Vormittags nochmal Italienisch-Unterricht auf dem Plan, was ja prinzipiell auch gut ist, in Anbetracht der noch zu erledigen Arbeit jedoch ein wenig im Schuh drückt. Ich bin jedoch dennoch ziemlich optimistisch, aber das bin ich ja eh fast immer, oder?

Also dann - ich denke ich werde mir jetzt noch ein kleines Bier gönnen und dann sanft entschlummern. Buenanotte!


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Heute war wieder ein relativ ereignisloser Tag, außer zum Einkaufen im Supermarkt habe ich die Scuola heute nicht verlassen. Heute morgen hatten wir nämlich ausnahmsweise mal hier Italienisch-Unterricht, übrigens mal wieder mit Isabella. Da haben wir doch gleich mal wieder ein neues Lied gesungen, diesmal ein Song vom Eros: “Se bastasse una canzone”. Schon toll der Eros. (Ich bin hier in Italien, da darf ich sowas sagen!)

Anschließend wurde gearbeitet und gebastelt und in die Tasten gehaun und sowas alles. Ach ja, zwischendurch haben wir natürlich auch noch einen Happen zu uns genommen. Heute hab ich gleich 2x vorm Herd gestanden… allerdings war das Mittagessen wegen Mangel an Zutaten eher weniger lecker. Eingekauft haben wir nämlich erst am späten Nachmittag. Abendessen war dementsprechend dann wieder besser gelungen.

Jetzt werde ich noch ein bissel arbeiten und dann vielleicht zur Abwechslung mal einen Film gucken. Mal sehen. Grüße in die Heimat!
Der Marcus

PS: Hatte ich eigentlich erwähnt, dass wir am Donnerstag vormittag unsere Arbeiten hier präsentieren sollen. Ich spekuliere schon jetzt auf Nachtschichten und Espresso-Mißbrauch. ;-)


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… und schon bin ich zurück in Deutschland. Komische Sache das, denn ich bin bestimmt genauso froh wieder zu Hause zu sein, wie ich traurig bin nicht noch länger hier bleiben zu können. Wie auch immer.

Heute wollten wir ja eigentlich ans Meer fahren. Doch ausgerechnet dieses Wochenende musste es natürlich regnen, also ist die Sache schon wieder ins Wasser gefallen. Kälte, Wind und Wolken hätten uns wohl nicht abgeschreckt, aber nasser Sand unter der Decke ist uns dann doch zuviel. So haben wir den Tag kurzerhand in einen Arbeitstag umgewandelt und mittlerweile sitze ich seit 9.30 Uhr wieder einmal im Computerkabinett und versuche Fortschritte mit meiner Projektarbeit zu erreichen. Allerdings fällt mir das gerade gar nicht so leicht.

Ich hoffe das Mittagessen ist gleich fertig, denn ich hab schon mächtig Knast und hoffentlich klappt das Arbeiten mit ein wenig Essen im Magen dann besser.

Bis später!

Noch eine kleine Ergänzung zum Tage…

Am Sonntag abend war der letzte Tag des Festa de l’Unitat und so waren wir noch einmal da zum Abendessen und Programm gucken. Heute war der Abend gefüllt mit Balletstücken und anderen Tanzdarbietungen. (Ich persönlich fand die Gruppen vom letzten Mal aber besser.)

Anschließend haben wir uns aufgemacht, den verschiedenen Ständen ihr restliches Promo-Material abzuschwatzen. So hat jetzt jeder der mit war neue Schlüsselbänder und Revoluzzer-Mützen (militärisch geschnittenes Basecap in dunkelgrün, mit einer weißen Hand, die eine rote Rose hält, vorne drauf >>> hier das Symbol für die jungen Sozialen - ich glaube sogar die JuSos zu Hause haben das gleiche…), dazu noch eine Fahne für uns alle. Ein oder zwei sollen sogar ein T-Shirt ergattert haben.

Na dann…


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Wie bereits gestern erwähnt, wollten wir uns heute das kleine Städtchen Spoleto ansehen.

Zu erst mussten jedoch mal unsere müden Krieger geweckt werden, was sich in Einzelfällen zwar als schwierig, aber nicht unmöglich erwies. Dann sind wir um 9 Uhr einmal mehr zum Bahnhof gelaufen, jedoch fuhr der Zug diesmal in die andere Richtung… und auch nicht ganz so weit.

Gerade erst am Bahnhof angekommen, sind unsere beiden jüngsten Damen wieder umgekehrt, da eine über Kopfschmerzen klagte. Wenn ich das richtig verstanden habe, war sie aber gar nicht bei denen dabei, die letzte Nacht so lange ausgehalten haben. Also sollte es zumindest nicht am Alkohol-Kosum gelegen haben.

In Spoleto angekommen haben wir zunächst den kurzen Weg in die Altstadt genommen und dann erstmal eine Zeit für die Rückfahrt ausgehandelt. Diesmal habe ich mich der Nicht-Lehrer-Gruppe angeschlossen, da Frank einen besonders schnellen Schritt angeschlagen hatte. Ich nehme an, er war noch ein wenig sauer wegen der Ruhestörung letzte Nacht. Ich kann das sogar ganz gut nachvollziehen, ich war am nächsten Tag auch ziemlich schlecht gelaunt, als er angetrunken nach Hause kam und Krach gemacht hat. Wie ich später erfuhr, muss sich das aberim Laufe des Tages gebessert haben.
Dennoch, auch unsere Tour war nicht von schlechten Eltern, wenn wir vielleicht auch nicht ganz soviele der touristischen Attraktionen gesehen haben, so waren wir in einigen Bereichen der Stadt unterwegs die sich als mindestens genauso interessant entpuppten. Da wir allerdings keinen Stadtplan hatten, kamen wir mehrmals in die Verlegenheit, einen Weg den wir eben gekommen waren auch gleich wieder zurückgehen zu müssen. Im Endeffekt sind wir sogar auf dem gleichen Weg aus dem Zentrum gekommen wie rein und so entstand der Spruch: “In Spoleto geht alles rückwärts!”
Nach einem leckeren und günstigen Mittagessen, sowie einem (riesigen) kleinen Eis, waren wir etwas über eine Stunde zu früh am Bahnhof zurück. Doch auch die andere Gruppe kam schon eine halbe Stunde später und so konnten wir sogar einen Zug früher zurück fahren. In der Scuola Edile angekommen war erstmal eine verspätete Siesta angesagt. Spoleto liegt nämlich auf einem kleinen Berg und diese ganzen steilen Gassen rauf und runter zu laufen ist schon ganz schön anstrengend.

So, das wars erstmal für heute. Vielleicht gibt’s noch ne Ergänzung wenn ich mehr über unser heutiges Abendprogramm erfahren habe. Eigentlich hatten wir über Open Air Disco nachgedacht, aber just in diesem Moment fing es an zu Gewittern. Wir hatten sogar einen kleinen Stromausfall, als der Blitz gleich nebenan eingeschlagen ist. Zum Glück laufen Laptops aber auf Akku, es sei denn man ist so ein Akku-Schon-Freak wie der Lars. *hämischesGelächter*

Nun gut. Morgen soll es übrigens nun endlich doch mal ans Meer gehen.
Liebe Grüße in die Heimat,
der Marcus.

Weitere Erkenntnisse zum kulturellen Programm der Mit-Lehrer-Gruppe gibt es auf dem Gemeinschafts-Blog.

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